Mystery Nudes / Lying Portraits

Ausstellung 2020

Vernissage am 7. März 2020

Mystery Nudes

Vor Jahren als Tuscheskizzen entstanden, habe ich die Pinselzeichnungen von damals weiterentwickelt und neu interpretiert. Die Zeichnungen variieren, von subtil konstruierten Posen zu völlig frei assoziierten Figuren, die manchmal zu tanzen oder zu wogen scheinen.
Es geht um eine gewisse Leichtigkeit in der Zeichnung, die nicht selten sarkastisch überhöht ist. Gibt es gar einen „Kippenberger Effekt“? Man weiß es nicht. Mysteriös.

Lying Portraits

Die liegenden oder lügenden Portraits, je nach Deutung des engl. Wortes, erinnern an die liegenden Buddha Darstellungen aus dem indisch chinesischen Raum.
Durch die liegende Position verändert sich der individuelle Ausdruck der Portraitierten und entrückt sich unserer gewohnten Sehweise.

Gerd Menia

from opulence and transience

Ausstellung 2019

Fotos: Herwig Czizek

Vernissage am 25. Mai 2019, Finissage am 22. Juni 2019

Über Üppigkeit und Vergänglichkeit – Der bildende Künstler Gerd Menia eröffnet am Samstag, 25. Mai 2019 eine Ausstellung in seinem Atelier über das Bewusste und Unbewusste, das Sichtbare und Traumhafte, Visionäre, die Welt unter der Oberfläche, das Unbekannte.
Neben Plastiken sind Zeichnungen der polaren Motive Eisberge und Sternenhimmel zu sehen. Zeichnerisch naturalistisch ist auch die Serie der Pflanzenwelt, deren Verfremdung erst im Kopf entsteht. Graspflanzen, welkende Blätter, Blüten, aber auch Unterwassergras, die Striche oft so dicht ineinander verwoben, dass sie ein Muster bilden, welches optisch irritierend wirkt.

Icons

Ausstellung 2017, Studio Drehpunkt, 6900 Bregenz.

Money 4 a New Society

Ausstellung 2017

Studio Drehpunkt, 6900 Bregenz
Einführende Worte: Peter Niedermair

Kultur Zeitschrift online, Ausstellung Money 4 A New Society

Verschiedene Techniken auf Banknoten und Kopien.

Micromenia

Serie Micromenia: Von Reisen inspirierte Skizzen bis zu Burning Dante und kosmischen Strukturen.

Black Ink, farbige Tusche, Feder, japanischer Tuschepinsel, laviert mit Bitumen auf Karton, je 10 x 5 cm.

Micromenia, Gerd Menia, 2015:

Man könnte „ Mania“ assoziieren, was durchaus beabsichtigt ist. In etwa: ein wenig wahnsinnig, verrückt. Die Idee zur Micromenia-Serie entstand anfänglich aus diversen gezeichneten Reisetagebüchern, die dann auch annähernd das Format und die Motive bestimmten. Bücher, diverse Archive, Bibliotheken wie auch die Auseinandersetzung mit Kulturgeschichte sind Quellen der Inspiration.

Motive
Im Lauf des Arbeitsprozesses bevölkern seltsame Wesen wie Langusten, Pinguine, Seerosen oder abstrakte, kosmische Strukturen mehr und mehr die Szene. Jetzt geht die Reise mit Dante vorbei an rauchenden Vulkanen, Geysiren und glühender Lava mitten ins Herz des „Infernos“. (Pyromenia).

Salon des désirs

Acryl, Papier auf Leinwand, 100 x 100 cm.

Versuch über die Schönheit, Gerd Menia 2014:

Zu allen Zeiten gab es ein Schönheitsideal, das offensichtlich auch von den äußeren Lebensumständen abhängig war. Von der Venus von Villendorf über die griechische Klassik bis in die Moderne reicht der Bogen.

Auf der einen Seite die äußere Schönheit der makellosen Ästhetik der Laufstege, der Modefotografie und der Werbung in all ihren Facetten. Auf der anderen Seite die der inneren Schönheit, die auf dem Ideal des „Wahren Schönen und Guten“ beruht. Äußerlich schön ist etwas oder jemand der oder das dem Auge des Betrachters „entgegenkommt“, ihm zuweilen schmeichelt und so eine Sogwirkung erzeugt, eine Attraktion, der man entweder widersteht oder verfällt.

Auch die „Verführung“ ist ein Aspekt die unter dem Deckmantel des Schönen operiert. Wie die Ästhetik des Krieges und seine Verherrlichung funktioniert, zeigt sich in Propagandavideos, Kriegsspielen,Paraden, glänzenden Geschützen, Geschwadern und Raketen. (E. Jünger: „Stahlgewitter, L.Riefenstahl: „Triumph des Willens“).

Innerlich und äußerlich schön ist etwas oder jemand, der oder das harmonisch, verbindend oder ausgleichend auf unsere Psyche einwirkt. Jetzt ist es ein Ausdruck des Zeitlosen, das keiner Strömung oder Trend folgt und so gewissermaßen herausgelöst und entbunden ist vom Gewöhnlichen und Konventionellen.

Das Streben nach dem Makellosen, das sich umgeben mit „schönen Dingen“, sich sozusagen im Besitz der Schönheit zu wiegen, ist auch ein Aspekt des Schönen, nämlich der des Scheins, des Glanzes und der Illusion, deren Ernüchterung darin besteht, dass alles vergänglich ist und keine Fortdauer hat.

Vielleicht ist das der verdeckte Sinn des Schönen: Das Zeitlose im Wandel einer Blüte die duftet und verwelkt. Diese Hingabe in die Transformation ist schön und sie existiert nicht ohne dass wir sie wahrnehmen mit unseren Sinnen.

Innen wie Außen.

Vernissage 23.05.14, Schaustelle, 1050 Wien © Gerd Menia

Black & White

Kohle auf Leinwand, 150 x 100 cm.

Die Serie MENIA BLACK WHITE, Gerd Menia, 2013:
Aus verschiedenen Inspirationsquellen stammend ergibt scheinbar zufälliges, erst als Serie einen erkennbaren Zusammenhang, wobei gleichzeitig jedes Bild für sich steht.
Alle Arbeiten sind mit dem Material Kohle umgesetzt. Die Motive zeigen Ausschnitte, Durchblicke und Einblicke, auf schwarz/weiß reduziert und wirken so wie Strukturen oder abstrakte Kompositionen.
Kohle ist u.a. das älteste bekannte Zeichenmaterial und fasziniert durch die tiefsamtene Schwärze und die Weichheit der Übergänge.

Die Drucke:
Siebdruck, limitierte Auflage
Sammelbox, 10 Karten, limitierte Auflage

Black & White, März 2013, Alte Seifenfabrik, 6923 Lauterach

Die Exponate der „Black/White“ Serie gewähren Einblicke in traumartige Sequenzen, in denen sich mehrere Zeitebenen überschneiden und tangieren.

City Goddess

Acryl auf Leinwand, 150 x 100 cm.

Heavy Metal City Goddess, Gerd Menia, 2011:
Als Fingermalerei angelegt, ist jeder weibliche Akt einer Weltstadt zugeordnet. Die einzelnen Figuren erinnern an weibliche „Archetypen“, deren Vorbilder der griechischen Antike wie auch der heutigen Werbung entlehnt sind.
Eine klassische Stadtgöttin wie die „Pallas Athene“ erhält hier Nachfolgerinnen, die eher dem Geist des Heavy Metal oder dem SM-Genre entsprungen sein könnten. Im Arbeitsprozess werden die Städte eher intuitiv einer zuerst gemalten Figur zugeordnet, als dass eine ethnische Parallele zur Stadt hergestellt wird. Die Städte werden bewusst nicht illustriert. Jede Figur steht metaphorisch für eine Stadt.

Druck: austauschbare Kalenderblätter (48 x 36 cm) der 13 Originale in Fassung aus geschliffenem Chromstahl, limitierte Auflage von 130 Stück.

Künstler Gerd Menia mit Björn Riedmann, Zusammenarbeit Druckerei, Vernissage 2011, Magazin 4, 6900 Bregenz

Triptychon

Acryl auf Leinwand, je 150 x 100 cm.

Serie Triptychon, 2009.

Die „Fingerpaintings“ umfassen großformatige Figurengruppen als Triptychon, angelegt in einem dynamischen Farbduktus.